Lexikon

Brillenputztuch

Das Brillenputztuch hat besondere Eigenschaften und sollte nur für diesen Zweck genutzt werden. Brillenputztücher bestehen zumeist aus Mikrofasergeweben (trockenes Putztuch), oder aus feuchten Papiertüchern für den Einmalgebrauch.  Die feuchten Putztücher sind in einer Folientasche eingeschweisst und mit einer alkoholischen Lösung getränkt, die sehr gut Fette von den Gläsern weglösen kann. Der Vorteil der Mikrofaser-Putztücher ist die mehrfache Verwendung und das verwendete Mikrofasergewebe schmiert und fusselt nicht.

In der Tat, eine Brille entwickelt dann erst ihre ganze Funktion, wenn sie stets sauber ist. Putzen hinterläßt mit der Zeit auch „Putzspuren“, trotz Hartbeschichtung als Kratzschutz. Daher sollte für das Reinigen der Brillengläser gelten: „So oft wie nötig und so selten als möglich!“ Es sei denn, man hat ein Ultraschall-Reingungsbad Zuhause. Nimmt man Papiertücher oder andere Tücher, weil man eben keine professionellen Reinigungstücher bei sich hat besteht die Gefahr, das Mikrokratzer entstehen, die dann unschöne Neben-reflexionen erzeugen, die von dem Streulicht aus den Kratzern stammen. Man bemerkt diese am meisten im Dunkeln bei Gegenlicht oder bei Autofahrten im Regen. Eine schlecht gereinigte Brille erfordert mehr Sehleistung von unseren Augen und ermüdet sie schneller.

Im Gegensatz zu feuchten Einmal-Reinigungstüchern kann man Mikrofasertücher waschen und wieder verwenden. Brillenputztücher kann man auch zur Reinigung für die polierten Flächen  von Smartphones und Table-PC’s verwenden. Eine gute Methode ist es die Brille mit warmen sowie einem Spritzer Spülmittel  vorzureinigen und erst dann mit dem Brillen-putztuch zu polieren. Wer es sich leisten kann, der sollte sich ein Brillenreinigungsbad mit Ultraschall kaufen. Diese kleinen Bäder sind schon ab 30,00 EUR zu erwerben.