Lexikon - Online Optiker

Mehrstärkenbrille

Was ist eine Mehrstärkenbrille?

Mehrstärkenbrillen sind optimale Hilfsmittel für Fehlsichtige, die sowohl in die Ferne, als auch in die Nähe nicht scharf sehen können. Hier wird durch eine Mehrstärkenbrille eine Kombination für mehrere Sehfehler realisiert, die in ihrer einfachsten Form eine Bifokalbrille (zwei getrennte Brechwertzonen), oder eine Trifokalbrille (drei getrennte Brechwertzonen und schließlich die Gleitsichtbrille, mit mindestens vier ineinander übergehenden Brechwertzonen angeboten werden.

Wer braucht eine Mehrstärkenbrille?

Wer eine solche Mehrstärkenbrille (oder Kontaktlinsen) benötigt, daß ergibt sich aus den vorausgegangenen Augenuntersuchungen und Sehtests beim Augenarzt und Optiker. Am Ende stehen eine Reihe Messergebnisse zur Verfügung, nach welchen die Mehrstärkenbrille empfohlen und angefertigt wird. Zusätzlich wird noch die Verträglichkeit getestet, denn der zukünftige Träger eine Mehrstärkenbrille muss sich erst in seinem Sehverhalten an die stufenlosen Übergänge gewöhnen. Einige wenige schaffen diese Gewöhnung nicht und bleiben dann beim Wechsel zwischen 2-3 Brillen hängen: eine Lesebrille, eine Fernsichtbrille und eine für die PC-Arbeit. Alle Brillen muss man mitnehmen und natürlich auch auf-und absetzen, wieder verpacken – das ist umständlich! 

Hier helfen: Moderne Gleitsichtgläser von TOPGLAS.

Was ist anders bei einer Mehrstärkenbrille? 

Beide Mehrstärkenbrillen, bifokal und trifokal haben voneinander getrennte Sehzonen; eine Fernzone, eine Nahzone und bei der trifokalen Ausführung eine Zwischenzone. In der Regel sind diese Sehbereiche logisch angeordnet:

  • Die Fernzone ganz oben, die mittlere in der Mitte und der Nahbereich für das Lesen ganz unten.
  • Die mittlere Sehzone hat einen Aktionsbereich von etwa 0,5-1,0 Meter, in dem alles scharf gesehen wird, der Nahbereich ist von 0,2-0,5 Meter, also der typische Lesebereich eine Buches oder einer Zeitung und die Fernzone geht von über einem Meter bis Unendlich.

Zwischen diesen seperaten Sehzonen gibt es Übergangsbereiche in denen man nicht scharf sehen kann, aber diese sind sehr schmal, sodaß der Übergang beim Sehen kaum stört.

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