Lexikon - Online Optiker

Uhrglasverband

Was ist der Uhrglasverband?

Unter einem Uhrglasverband verstehen die Augenoptiker einen speziellen Augenverband, der bei Augenoperationen, bei Infektionen oder beim Augenmuskeltraining, z.B. gegen das angeborene Schielen eingesetzt wird. Der Vorteil dieses Verbandes ist es, daß die Sehfähigkeit bei einem Uhrglasverband noch teilweise  erhalten bleibt. Ein solcher Verband besteht aus einer transparenten Kunststoffkappe, (die an ein Uhrglas erinnert) und einem, dieses Uhrglas fixierenden Pflasterverband, der das kranke Auge vor Austrocknung und Einwirkungen von außen schützt.

Uhrglasverband ist ein wichtiger Schutz nach Augenbehandlungen 

Der Vorteil ist für den Patienten ist, er kann weiter etwas sehen  und für den Arzt, er kann Veränderungen an dem erkrankten Auge kontrollieren ohne den Verband abnehmen zu müssen. Weiterhin ist bei dem Uhrglasverband von Vorteil, er kann der Kopfform angepasst werden und ist in den unterschiedlichsten Größen verfügbar. Bei Allergikern kann der Arzt auch hyperallergene Pflaster verwenden und durch die Transparenz des Uhrglases auch die Funktion der Pupillen und den Prozess der Heilung bei einer Operation von außen gut beobachten.

Die hermetische Abgeschlossenheit des kranken oder operierten Auges ist notwendig, um das eindringen von Keimen von außen zu verhindern. Das ist insebsondere dann der Fall, wenn das Auge aus Gründen einer Nervenlähmung, durch Vernarbungen oder einer Lid-Operation nicht vollkommen geschlossen werden kann. Zu weiteren Beschwerden die der Uhrglasverband reduzieren oder verhindern kann, zählt das Sicca-Syndrom, eine Schiel-Operation, eine LASIK-Operation, einem hängenden Oberlid, oder auch bei einem trockenen Auge.

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