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Mikrofasertücher

Mikrofasertücher Ratgeber 2019

Mikrofasertücher bestehen aus einem Gewebe mit  einer hohen Maschenanzahl, deren Fasern eine Dicke von etwa 5 µm aufweisen und somit etwa 50 % dünner als Baumwollfasern sind. Diese Fasern sind aus Kunststoffen, vorwiegend aus Polyester.

Warum reinigen Mikrofasertücher so gut?

Der extrem gute Reinigungseffekt entsteht durch die speziellen Reinigungserhebungen der Mikrofasertücher, die man ähnlich die einer Zungenoberfläche, auch Papillen nennt. Ein weiterer Vorteil dieser Tücher ist die nahezu rückstandslose Reinigung derselben ohne Reinigungsmittel. Das heisst, lauwarmes Wasser genügt bereits um die Mikrofasertücher auszuwaschen.  Bei schweren Verschmutzungen kann man die Tücher mit einem Lösungsmittel leicht tränken und diese problemlos entfernen.

Vorsicht bei der Reinigung von Brillengläsern 

Allerdings sollte man bei der Reinigung optisch hochwertiger Brillengläser vorsichtig sein, denn die Mikrofasertücher sind strukturell ziemlich hart und könnten Mikroschleifspuren in die optischen Oberflächenschutzschichten kratzen. Daher sollte die Anwendung von Tüchern die Ausnahme bei optischen Gläsern darstellen.

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Vorteile von Mikrofasertüchern

Mikrofasertücher sind sehr billig in den Fertigungskosten geworden und werden sowohl in Haushalten, als auch industriell (Reinigungsservice, Reinsträumen mit absoluter Staubfreiheit, Operations-Sälen, Krankenhäuser  usw.) verwendet. Die Mikrofasertücher werden zumeist nach ihrem in Formschneiden an den Schnittkanten versiegelt (verschmolzen), um zu verhindern, daß bei der Benutzung Partikel aus dem Gewebe freigesetzt werden.

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