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Okklusionsbehandlung

Was ist eine Okklusionsbehandlung?

Unter einer Okklusionsbehandlung versteht man die Behandlung des Schielens und einer frühkindlichen Sehschwäche (Amblyopie). Da sich diese Behandlung vorwiegend auf Kleinkinder konzentriert, ist eine frühe Behandlung einer Schwachsichtigkeit oder des Schielens unbedingt erforderlich, da das schwächere Auge in seiner Funktion von Gehirn vernachlässigt wird und es so weiter an Sehvermögen verlieren könnte.

Wie trainiert man die Augen gegen das Schielen?

Hier setzt das Trainieren, also die Okklusion an, um Gegenstände zu fixieren und zu lokalisieren.  Zu diesem Zweck wird das gesunde Auge mit einem Pflaster oder einer Folie auf dem Brillenglas abgeklebt und so von Sehen ausgeschlossen. Sollte das schielende Auge noch eine Sehschwäche aufweisen, muss diese natürlich vorher korrigiert werden. Die Okklusionsbehandlung kann ganztägig oder zwischen 2-6 Stunden am Tag betragen. Oftmals geschieht die Behandlung auch wechselseitig für beide Augen. Durch diese trainierende Behandlung des fehlgestellten Auges erhöht sich mit der Zeit die Sehfähigkeit des schwächeren Auges wieder auf ein normales Maß, wobei das Schielen mit beseitigt werden kann. Allerdings sind Behandlungszeiträume zwischen 6 Monaten und 2 Jahren erforderlich, um solche Defekte zu beheben.

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