Lexikon - Online Optiker

Hypertensive Retinopathie

Was ist eine hypertensive Retinopathie?

Als hypertensive Retinopathie bezeichnet man die Schädigung der Netzhaut durch permanenten Überdruck im Auge. Die Ursache ist zumeist ein zu hoher Blutdruck. Der Augeninnendruck kann aber auch erhöht sein, wenn der Abflusskanal für das Kammerwasser verengt oder verschlossen ist.

Wer ist von Bluthochdruck betroffen?

Bluthochdruck betrifft fast 50% aller Personen über Fünfzig. Die eigentlichen Ursachen werden von der Medizin vermutet und auf sichtbare Dinge reduziert wie Übergewicht, Bewegungsmangel, Diabetes und genetische Veranlagungen.  Man vermutet auch, dass eine verengte Nierenschlagader zu einer hypertensiven Retinopathie führen kann.

Welche Folgen hat Bluthochdruck auf das Auge?

Man geht davon aus, dass hoher Blutdruck die Gefäßwände schädigt, auch wenn eine Person keine Beschwerden dabei hat. Einleuchtend ist, dass die Adern durch permanenten Überdruck geweitet werden. Es kommen jedoch weitere Störungen hinzu, wie fehlendes Kollagen und Kalziumablagerungen in den Arterien, um eine Schädigung der Netzhaut zu bewirken. Der Blutdruck sollte zuerst gesenkt werden, entweder durch Sport und Ernährungsumstellung oder durch Medikamente,  eventuell auch durch beides. Dauerhafter Bluthochdruck schädigt auch die Blutgefäße des Augenhintergrundes. Die Netzhaut (Retina) verformt sich unter dem Druck und bildet Aussackungen, in denen sich Ablagerungen und Schlacken (Drusen) absetzen, was zu Störungen in der Blutversorgung führt, wodurch Sehnerven zerstört werden. Gleichfalls kann der Sehnerv anschwellen, was zu Papillenödem führt.

Wie stellt man eine hypertensive Retinopathie fest?

Eine bekannte hypertensive Retinopathie ist ein Indikator für weitere Bluthochdruckschäden im Körper, wie in den Nieren und in dem Herz.

Die Selbstmessung des Blutdrucks und augenärztliche Untersuchungen sind dafür  angeraten, besonders, wenn noch Diabetes hinzukommt. Es kann sich eine diabetische Retinopathie entwickeln. Gefährliche Blutdruckkrisen sind oftmals Auslöser der Retinopathie, die starke Sehstörungen bewirkt und auch lebenswichtige Organe schädigen kann. Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit und auch Lähmungen können auftreten. Eine unbehandelte hypertensive Retinopathie führt zu Sehstörungen oder zunehmender Sehschwäche.  Daher wird  der Augenhintergrund mittels Funduskopie, oder Ophthalmoskopie genauestens untersucht. Es sollte Übergewicht reduziert werden, eine salz-und fettarme Ernährung eingehalten werden und sich regelmäßig sportlich betätigen. Stressabbau wäre sehr wichtig und nicht zu rauchen.

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