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Lexikon - Online Optiker

Ophtalmologie

Ophtalmologie erklärt - Darauf gilt es zu achten  

Der Teilbegriff „Opthalmos“ kommt aus dem Griechischen und bedeuten Auge bzw. Sehen und „Logos“ bedeutet Lehre, zusammengesetzt: die Lehre von den Augen, oder vom Sehen.

Damit wird dieser Begriff im Deutschen zur Augenheilkunde und die dort tätigen Fachärzte nennt man Augenärzte oder Ophtalmologen.

Was sind die Behandlungsfelder der Ophtalmologie?

Ophtalmologen befassen mit den Erkrankungen des äußeren und inneren Auges, stellen Diagnosen, verordnen Therapien und operieren bei Notwendigkeit, transplantieren Augenlinsen und Hornhäute, sowie Augen Lasern die Netzhaut und die Hornhaut. Dabei sind die wichtigsten zu behandelnden Augenkrankheiten: 

- Fehlsichtigkeiten

- Grüner Star

- Grauer Star

- Netzhautablösungen

- Altersblindheit

Das gesamte Aufgabengebiet eines Ophtalmologen erfaßt auch die Hautumgebung der Augen (Lider), sowie die ins Innere verlaufenden Sehnerven und vorbeugende Untersuchungen (Screening, Check up) der Augen. 

Die wichtigsten Untersuchungsmethoden eines Ophtalmologen!

  • Spaltlampe
  • Visus-Messung
  • Applanationstonometrie

Der Ophtalmologe verfügt neben seinen allgemeinen medizischen Kenntnissen auch Kenntnisse über spezielle augenärztliche Diagnosegeräte, wovon einige aufgeführt werden.

Spaltlampe 

Mit der Spaltlampe untersucht der Augenarzt das Augeninnere, speziell die Netzhaut. Die Spaltlampe erlaubt eine 3-dimensionale Betrachtung, wobei über die Spaltlampe ein starker Lichtstrahl in das Augeninnere gelenkt wird und über einen Spiegel kann dieser Lichtstrahl über das gesamte Augeninnere gelenkt werden. Dadurch ist es möglich Veränderungen, Tumore und Schäden, wie Netzhautablösungen und gestörtes Blutgefäßwachstum festzustellen.

Visus-Messung (Messung der maximalen Sehschärfe)

Die Visusmessung beihaltet das gesamte Sehvermögen einer Person in einem Sehtest zu beurteilen. Der Sehtest umfaßt die Sehschärfe mit Hilfe der Landoltringe, das Farbensehen mit den Farbtafeln nach Ishihara, das monokulare- und binokulare Sehen, sowie eine Untersuchung,  ob ein latentes Schielen (Phorie) vorliegt oder nicht.

Applanationstonometrie

Das Applanationstonometer ist mit in die Spaltlampe integriert und misst den Augeninnendruck. Das Messgerät funktioniert entweder mit dem direkten Aufsetzen eines kleinen Kugelkopftasters auf das Auge, oder mit einem Druckluftstoß, wobei beide in beiden Verfahren der Wert des herrschenden Innendruckes direkt ablesbar ist. Diese Messungen sind für die Glaukom-Beurteilung unverzichtbar.

Voraussetzungen zum Ophtalmologen?

Augenärzte sind wie Zahnärzte zumeist in eigener Niederlassung tätig, dazu benötigen sie eine Facharzt-Ausbildung mit einer Fünfjährigen Ausbildungszeit.  Weiterhin müssen sie den Nachweis erbringen, daß sie selbstständig Augenuntersuchungen, sowie vorgegebene Augenoperationen im Rahmen eines Forderungskataloges durchgeführt haben. Sie können weitere Qualifizierungen, wie Kinder-Ophtalmologe oder Neuro-Ophtalmologe erwerben, die auf die speziellen Belange dieser Disziplinen mehr Bezug nehmen. Sie arbeiten auch mit anderen Medizindisziplinen zusammen, wie z.B. Neurologe, Dermatologen, Hämatologen oder der Plastischen Chirurgie zusammen.

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