Lexikon - Online Optiker

Lang Stereotest

Was ist der Lang Stereotest?

Der Schweizer Augenarzt, Joseph Lang, entwickelte eine Prüfmethode, die besonders für Kleinkinder zur Beurteilung des räumlichen Sehens (Stereopsis) geeignet ist. Die Methode wurde nach ihm benannt. So entwickelte er auf einer etwa postkartengroßen Fläche drei Bilder:

  • eine Katze
  • ein Auto
  • einen Stern,

die im Abstand von etwa 40 cm erkannt werden sollten. Das besondere an diesem Bild ist: es ist grau in grau, dass heißt die Farbschwäche im Rot-Grünbereich muss nicht extra durch eine Rot-Grünbrille berücksichtigt werden.

Der Lang-Stereotest erleichtert die Untersuchung der Tiefensehfähigkeit (Kontrast) von Kleinkindern wesentlich und läßt auch das Beobachten von Augenbewegungen zu. 

Was sagt der Lang Stereotest aus?

Der Lang-Stereotest ist qualitativ besser aussagefähig, als andere Testverfahren, die zum Beispiel einen Mikrostrabismus als positiv ausweisen, während der Lang-Stereotest zu einem negativen Ergebnis kommt. Daher ist dieser Test, als eine Ersatzprüfung des Sehvermögens (Visus) nicht geeignet.

In der Praxis ist der Lang-Stereotest, als Schnelltest gut geeignet einen Pseudostrabismus (scheinbares Schielen) vom richtigen Schielen zu unterscheiden. Liegt ein positiver Fall des Schielens vor, kann dennoch auf ein intaktes Kontrastsehen (räumliches Sehen= Stereopsis) geschlossen werden. Einschränkend in der Testdurchführung ist, daß dieser nicht durch Projektion an einem Bildschirm ausführbar ist.

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