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Lexikon - Online Optiker

Mineralische Brillengläser online bestellen

Mineralische Brillengläser (Mineralgläser) online bestellen

Ja, wir bieten ebenfalls mineralische Brillengläser an. 

Alle unsere Brillengläser (z.B. Gleitsichtgläser, Sonnenbrillen, Sportbrillen, Lesebrillen etc) können auch als mineralische Brillengläser angefertigt werden. Die Lieferzeiten bleiben die gleichen. Hierbei beziehen wir die Gläser von einer deutschen Brillenglas-Manufaktur.

Wir erheben einen Pauschalpreis von 30€ + den normalen Preis Ihrer ausgewählten Brillengläser aus unseren Brillenglas-Konfigurator.

Wie bestellt man bei TOPGLAS.de mineralgläser für die Brille?

Sie geben die Bestellung ganz normal in unseren Brillenglas-Konfigurator auf. In Schritt 6 (Sehwerte) finden Sie eine Kommentarleiste. Dort bitten wir Sie das Stichwort "mineralische Gläser" einzufügen. (Screenshot anbei) 

Unser Optiker-Meister wird sich darauf bei Ihnen melden, falls Fragen bestehen. Den Aufpreis rechnen wir nach der Bestellung mit Ihnen ab. Falls Sie einen anderen Brechungsindex wünschen, können Sie das dort ebenfalls vermerken. 

Keine Sorge, Sie können hier nichts falsch machen. Wir können die Gläser erst produzieren sobald wir Ihre Brille vorliegen haben. 

JETZT AUSWÄHLEN

Bei weiteren Fragen, können Sie uns gerne kontaktieren unter: kontakt@topglas.de oder unseren Rückrufservice nutzen.

Was macht TOPGLAS.de?

Als innovativer Online-Optiker aus München haben wir uns auf die Neuverglasung von Brillen spezialisiert. Dabei können wir jede Brille mit neuen Brillengläsern verglasen, ebenfalls mit mineralischen Brillengläser. Sie sparen bis zu 60% gegenüber dem herkömmlichen Optiker, der diesen Service oft nicht mehr anbietet. 

Was sind mineralische Brillengläser?

In der Entwicklung von Brillen haben sich organische und anorganische Gläser etabliert. Organische Gläser sind Kunststoffgläser und mineralische Gläser sind, was die Bezeichnung auch treffend ausdrückt, eben Glas.

Glas hat eine amorphe (ungerichtete Struktur) in Gegensatz zum Kristall, dass fälschlicherweise auch Glas genannt wird, eine Kristallstruktur. Die Herstellung von optischen Sehhilfen aus Glas geht schon sehr weit in die Historie zurück und wir wissen über vergangene Hochkulturen eigentlich sehr wenig, das meiste sind entweder Vermutungen, oder absichtliche Falschaussagen.

Von Mineralgläsern zu modernen Kunststoffbrillengläsern 

Doch zurück zu den Brillengläsern. Nachdem es durch die bahnbrechenden Entwicklungen eines Otto Schott aus Jena, mitte des 19. Jahrhunderts gelungen war extrem reine Glasmischungen herzustellen, bedurfte es nur noch zwei weiterer deutscher Forscherpioniere, nämlich dem Jenaer Physiker Ernst Abbè und dem Unternehmer Carl Zeiss, um in der Welt die ersten richtigen, optisch exakt berechneten Brillengläser zu fertigen. Damit war der Siegeszug der mineralischen Brillengläser eingeleitet und die Menschheit kam damit sehr gut zurecht. Allerdings wurden die Gläser ab plus/minus 12 Dioptrien sehr dick, klobig und unhandlich, also suchte man nach einer Alternative und diese bestand in der Nutzung von transparenten Kunststoffen. Diese wurden durch Mischungen mit Mineralien mit der Zeit so verfeinert, dass sie den mineralischen Gläsern nicht nur gleichgestellt waren, sondern sie waren in ihren optischen Eigenschaften wesentlich besser, leichter und verarbeitungsfreundlicher. 

Nachteile von mineralischen Brillengläsern

  • Stabilität
  • Schwer & klobig
  • Beschichtungen

1. Mineralische Gläser zerbrechen und splittern, was eine Verletzungsgefahr für die Augen bedeutet.

2. Mineralgläser werden mit steigender Dioptrienzahl immer schwerer und klobiger und damit für ihre Träger unbequem.

3. Was die Beschichtungen zum Schutz gegen UV-Strahlung und Entspiegelung betrifft haben wir bei mineralischen Gläsern ein technisches Verfahren der Dotierung mit Mineralatomen, daß etwas kostenintensiver ist, als das Aufbringen von Lackschichten auf Kunststofflinsen (die Bezeichnung « Kunststoffgläser » ist ein Widerspruch in sich).

Damit belegen mineralische Gläser in einer modernen Fertigung den Platz 2 unter den Sehhilfen. In Deutschland haben circa 90% aller Brillenträger Kunststoffbrillengläser. 

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