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Meniskulinse

Was ist eine Meniskuslinse?

Unter einer Meniskuslinse versteht man die Kombination einer konkaven mit einer konvexen Linse , wobei sich diese Linsen zur Korrektur optischer Abbildungsfehler eignen.

Wie sehen Meniskuslinsen aus?

Wenn man Meniskuslinsen im Seitenquerschnitt betrachtet, sehen diese aus wie eine Mondsichel oder eine Kniescheibe (von wo der Begriff Meniskus, „halbmondförmig“, stammt). Sie haben eine nach außen gewölbte und eine nach innen gewölbte Seite und sind als typische Einstärkengläser bei Brillen bekannt.

Bei einer sogenannten Pluslinse ist die Außenseite (konvexe Seite) mehr gewölbt als die Innenseite, wodurch eine positive Brennweite entsteht und gesehene Objekte werden vergrößert dargestellt. Man sieht es auch an der Mittendicke, dass es sich um eine Pluslinse handelt. Ist die konkave Seite stärker gekrümmt, so handelt es sich um eine Zerstreuungs oder Minuslinse mit einer negativen Brennweite, die in ihrer Mitte am dünnsten ist.

Vorteile von Meniskuslinsen

Der Vorteil von Meniskuslinsen gegenüber bikonkaven oder bikovexen Gläsern sind die geringeren optischen Abbildungsfehler, vor allem der Astigmatismus schiefer Strahlenbündel ist durch Menikuslinsen besser zu reduzieren, da sich ihre Abbildungsfehler (Aberrationen) an den Grenzschichten der Menisken kompensieren.

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