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Überkorrektion

Was ist eine Überkorrektion?

Unter Überkorrektion versteht man im optischen Sinn das Vorliegen oder die Anwendung einer zu hohen Brechzahl für die tatsächlich benötigte Brechzahl, um normal sehen zu können.  Ein normalsichtiges Auge ist in der Lage in allen Entfernungen scharf sehen zu können. Die Überkorrektur kann man durch eine angepasste Brille oder Kontaktlinsen vermeiden. Neuerdings benutzt man auch zur Behebung einer vorliegenden Überkorrektur im Auge ein Laserverfahren (LASIK, gleich Laser Assisted Situ in Keratomileusis ), mit dem die Hornhaut durch Abtragung korrigiert wird.

Überkorrektion kann bei einer Laseroperation hilfreich sein 

Dennoch bewirkt die Operation erneut eine leichte Überkorrektur, die jedoch im Laufe der Zeit durch den Heilungsprozess wieder zurückgeht. Kurzsichtige haben dann Schwierigkeiten beim Nahsehen  und müssen zeitweise eine Brille mit Korrektur tragen, bis der Heilungsprozess abgeschlossen ist. Der Vorteil des LASIK-Verfahrens zur Behebung einer angeborenen oder erworbenen Überkorrektur: man kann schon am nächsten Tag ohne Brille sehen. Bei Weitsichtigen tritt nach der Laserbehandlung eine verstärkte Kurzsichtigkeit auf, die mit einer vorübergehenden Fernsichtbrille korrigiert werden kann. Insgesamt  hat das LASIK-Operationsverfahren einen Anteil von ca. 90% an der gesamten Augen-Chirurgie, was etwa 300.000 Patienten pro Jahr ausmacht.

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