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Eigenvergrößerung

Was versteht man unter Eigenvergrößerung?

Unter Eigenvergrößerung versteht man die unerwünschte, optische Vergrößerung der Augen beim Tragen von sphärischen Gläsern, mit Werten ab 2,0 Dioptrien im Plusbereich. Bei solchen Werten erscheinen die Augen unnatürlich groß, was durch die Mittendicke der Sammellinse geschieht.

Ebenso leidet die Abbildungsqualität der Brille, sodaß die Eigenvergrößerung mit Gläsern eines hohen Brechwertindexes unterbunden werden kann, weil ein solches Glas in der Mittendicke spürbar herunter geschliffen werden kann.

Bei Standardgläsern benutzt man einen Brechwertindex von ca. 1,50. Will man die Gläser wesentlich dünner ausführen, so braucht man bereits Gläaser mit einem Brechwertindex von 1,60 und extrem dünne Gläser benötigen Brechwertidizes von 1,67 und höher.

Eigenvergrößerung bei Kontaktlinsen?

Bei Kontaktlinsen tritt die Eigenvergrößerung nicht auf, da diese direkt auf der Hornhaut sitzen. Benutzt man Minusgläser, so entsteht der entgegengesetzte Effekt, die Augen erscheinen kleiner.

Wie entsteht eine Eigenvergrößerung?

Eine Eigenvergrößerung entsteht auch bei einer Ungleichsichtigkeit (Anisometropie), d.h. beide Augen haben eine unterschiedliche Fehlsichtigkeit, wobei die dann eintretende Eigenvergrößerung unterschiedliche große Bilder auf der Netzhaut abbildet, was wiederum zu einem unscharfen Sehen, oder zu Doppelbildern führt.

Beträgt die Abweichung mehr als 2,0 Dioptrien zwischen beiden Augen, so kann die Brille dieses nicht mehr optimal ausgleichen. Im Ergebnis kann es sein, dass ein Betrachter die Augen seines Gegenübers unnatürlich verändert sieht:

  • Eines größer, das andere kleiner.

Hier helfen am besten Kontaktlinsen, die dieses Problem garnicht erst aufkommen lassen. Die Eigenvergrößerung aus optischer Sicht ist das Verhältnis von Scheitelbrechwert zu Brechwertindex des Glases. Es gibt einen Unterschied bei einem Brillenglas endlicher Dicke vom Brechwert zum Scheitelbrechwert, daraus folgt, daß die Eigenvergrößerung größer 1,0 ist.  Der Scheitelbrechwert ist somit eine Kenngröße für die Stärke von Brillengläsern. Er errechnet sich aus dem Kehrwert der bildseitigen Schnittweite. Diese ist durch den Abstand zwischen Linsenscheitel und Brennpunkt gegeben. Der Scheitelbrechwert wird in Dioptrien angegeben.

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