Clean-Code bei Brillengläsern

Clean-Code bei Brillengläsern

Der Erwerb der richtigen Brillengläser ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Viele Fachbegriffe und manchmal spärliche oder unverständliche Erklärungen sorgen dafür, dass nach einer Entscheidung oftmals eine gewisse Verunsicherung bestehen bleibt. Da aber die Anschaffung einer Lese-, Fern-, Computer- oder auch einer Gleitsicht- bzw. Sonnenbrille eine meist langfristige Anschaffung ist, sollte auch in Bezug auf solche Detailfragen Klarheit bestehen. 

Klarheit bei Gläsern mit Clean-Code

Häufig ist zu hören, dass entspiegelte Gläser schneller verschmutzen. Ein Mythos, der widerlegt werden kann.
Die Verschmutzungen auf entspiegelten Gläsern, die mit nicht entspiegelten Gläsern identisch sind, werden in Form von Fingerabdrücken oder auch Wasserflecken nur schneller wahrgenommen, weil durch sie die Reflexionseigenschaften der Entspiegelung beeinträchtigt werden. Je besser die Qualität der Entspiegelung ist, also je besser die Reflexminderung ausfällt, umso mehr nimmt dieser Effekt zu. Wem das zu kritisch erscheint, sollte sich zur Sicherheit für eine leichte bis mittlere Entspiegelung mit Clean-Code entscheiden.

Hydrophobe Beschichtung bei hoher Reflexminderung

Für superentspiegelte Gläser wurde eine Wasser abstoßende, hydrophobe Beschichtung entwickelt, mit der weitestgehend verhindert wird, das Verschmutzungen anhaften. Dadurch müssen die Gläser nicht mehrmals am Tag gereinigt werden, was für die meisten Brillenträger /-innen besonders unterwegs als sehr angenehm empfunden wird.

So wirkt die Clean-Code Beschichtung

Bewirkt wird eine Glättung der Oberfläche der Brillengläser. Dadurch haften Staub und Schmutzpartikel weniger stark an. Hinzu kommen wesentlich bessere Benetzungseigenschaften im Vergleich zur Entspiegelungsschicht.
Verständlich wird das, wenn man sich die Eigenschaften eines Wassertropfen vor Augen führt. Dieser zieht sich zusammen und nimmt die Form einer Kugel an. Verantwortlich dafür sind die Anziehungskräfte zwischen den einzelnen Wassermolekülen, die den sogenannten intermolekularen Zusammenhalt hervorrufen.

Bei Brillengläsern ohne Clean-Code versuchen die Wassermoleküle sich an das Brillenglas anzulagern, weil die Anziehungskräfte zwischen dem Brillenglasmaterial und den Wassertropfen größer sind als die Kohäsionskraft zwischen den Wassermolekülen. Im Endeffekt verliert der Wassertropfen, sobald er die Oberfläche des Brillenglases berührt, seine Kugelform und kann sich ausbreiten.

Bei Brillengläsern mit Clean-Code ist die Haftung zwischen dem Wassertropfen und dem Linsenmaterial so weit reduziert, dass die Kohäsionskraft der Wassermoleküle die der Adhäsion übersteigt. Das heißt: Der Wassertropfen behält seine Kugelform, wenn er die Glasoberfläche berührt, und tropft einfach ab.

Die Bezeichnungen für Brillengläser mit Clean-Code lauten:
- Super ET
- Super Filter ET

Was genau ist unter einer Lotus Beschichtung zu verstehen?

Wenn die Brillengläser mit einer Lotus Beschichtung (abgeleitet von Lotus-Effekt) ausgestattet sind, perlt im wahrsten Sinne des Wortes alles am Glas ab. Ganz gleich, ob Regenwasser, Schnee und Tränenflüssigkeit oder verunreinigte Flüssigkeiten, nichts dergleichen verbleibt auf Brillengläsern mit Lotus Ausrüstung.
Daraus resultiert, dass Brillengläser mit dieser Ausrüstung, die mit dem Lotuseffekt verglichen werden kann, viel weniger verschmutzen und somit auch seltener gereinigt werden müssen. Dies verringert im Endeffekt die Gefahr, die Gläser mit „Lotus-Effekt“ beim Säubern zu verkratzen.
Der Clean-Code ist bei allen Gläsern die durch TopGlas verkauft werden schon kostenlos für Sie inklusive. Um Schmutz und Wasser vollkommen abzuweisen empfehlen wir Ihnen die Lotus Technologie in Ihre Bestellung mit einzubeziehen.