Lexikon

Ophtalmologie

Die Ophtalmologie ist die medizinische Bezeichnung für die Lehre über die Erkrankungen des Sehorgans und seiner Anhangsorgane und deren Behandlungsmethoden. Der Augenarzt ist also ein Ophtalmologe. Im Prinzip wäre dies bereits alles, was man zur Begriffserklärung wissen sollte. Wir wollen das Tätigkeitsfeld des Ophtalmologen dennoch ein wenig näher beleuchten, denn dieses ist relativ begrenzt. Die Augenheilkunde beginnt am Augenlid und der Bindehaut und endet hinter den Knochen der Augenhöhle. Bezieht man dass ins Hirn gehende Nervengewebe der Augen mit ein, so enden wir im Sehzentrum bis fast an die Schädelrückseite. Darüber hinaus ist das Sehzentrum mit weiteren Sinnesorganen, wie Hals, Nase, Ohren, Haut und deren Nervengeflecht verbunden. So werden ophtalmologische Befunde des Augenhintergrundes auch für die Diagnosestellung der Inneren Medizin verwendet, zum Beispiel bei Grünen- oder Grauen Star, bei Diabetesschäden im Augen usw.. Die Opthalmologie verfügt über eine große Anzahl sehr moderner Diagnose- und Operationstechniken, deren Messwertermittlung vollautomatisch vor sich geht. Die Graue Star-Operation ist außerdem die häufigste Operation weltweit und damit auch die kostenintensivste Position in der Medizin.